Triggerpunkt-Therapie
Bei der manuellen Triggerpunkt-Therapie werden mit gezielten Behandlungsgriffen die Muskulatur und das Bindegewebe behandelt.
Vor etwa vier Jahrzehnten haben amerikanische Wissenschaftler entdeckt, dass sich unter Fehlbelastungen gewisse Überleitungsstellen zwischen den Nerven und Muskeln krankhaft verändern können, so dass sich im Muskel winzige Faseranteile dauerhaft verkrampfen und verkürzen.
Diese druckemfindlichen Zonen werden als Triggerpunkte bezeichnet. Sie verhindern die Blutversorgung und klemmen Schmerzfasern ein. Bei einer starken Störung erzeugen Triggerpunkte einen Dauerschmerz.
Oftmals wird die Ursache der Schmerzen in der Muskulatur lange übersehen und der Patient hat schon einen langen "Leidensweg" hinter sich.
Das der Ort, an welchem der Schmerz entsteht und der Ort, wo der Schmerz empfunden wird, am Körper oft weit auseinander liegen, erschwert die Diagnose.
Triggerpunkte können übrigens auch nach vielen Jahren noch geheilt werden.